Die Kiefergelenktherapie folgt einem Stufenschema. Die Kiefergelenkchirurgie stellt nur in seltenen Fällen die Therapie der ersten Wahl dar

 
Beitragsseiten
Kiefergelenktherapie
Seite 2
Alle Seiten

Kiefergelenktherapie

Kiefergelenkprobleme können unterschiedlichste Ursachen haben. Die Auswirkungen können sich in Form von Kopfschmerzen, Kiefergelenkknacken, Herausluxieren des Kiefers, Mundöffnungseinschränkungen oder massiven Schmerzen äußern. Nur selten stellt allerdings die Chirurgie die Therapie der ersten Wahl dar. 

Eine ausführliche Anamnese, sorgfältige klinische intraorale und extraorale Untersuchungen sowie eine geeignete Röntgendiagnostik sind notwendige Voraussetzungen, um die richtige Diagnose zu stellen. Abhängig von den Befunden können weitere diagnostische Untersuchungen wie Schichtbildgebungen mittels CT oder MRT eine weitere sinnvolle Ergänzung der Diagnostik sein. 

Ähnlich wie das Kniegelenk besitzt das Kiefergelenk eine Gelenkzwischenscheibe (Diskus articularis). Diese ist die häufigste Ursache eines Kiefergelenkknackens (bei ca. 40% der Bevölkerung). Das Knacken kann während des Mundöffnens und oder des Schließens hör- und tastbar sein. Sofern keine weiteren Symptome bestehen, ist in den meisten Fällen keine Therapie notwendig.



 
Medizin & Ästhetik | Alte Börse | Lenbachplatz 2a | 80333 München | Tel.: +49.89.51567963 | Email: